Onlinepetition gegen Netzsperren #Zensursula
Wir fordern, daß der Deutsche Bundestag die Änderung des Telemediengesetzes nach dem Gesetzentwurf des Bundeskabinetts vom 22.4.09 ablehnt. Wir halten das geplante Vorgehen, Internetseiten vom BKA indizieren & von den Providern sperren zu lassen, für undurchsichtig & unkontrollierbar, da die “Sperrlisten” weder einsehbar sind noch genau festgelegt ist, nach welchen Kriterien Webseiten auf die Liste gesetzt werden. Wir sehen darin eine Gefährdung des Grundrechtes auf Informationsfreiheit.
Begründung
Das vornehmliche Ziel – Kinder zu schützen und sowohl ihren Mißbrauch, als auch die Verbreitung von Kinderpornografie, zu verhindern stellen wir dabei absolut nicht in Frage – im Gegenteil, es ist in unser aller Interesse. Dass die im Vorhaben vorgesehenen Maßnahmen dafür denkbar ungeeignet sind, wurde an vielen Stellen offengelegt und von Experten aus den unterschiedlichsten Bereichen mehrfach bestätigt. Eine Sperrung von Internetseiten hat so gut wie keinen nachweisbaren Einfluß auf die körperliche und seelische Unversehrtheit mißbrauchter Kinder.
Status
Es werden bis zum Juni 50.000 Mitunterzeichner benötigt. Seit dem Start am Montag haben 20.000 Bürger unterzeichnet.
Links
Bessere Begründung: http://freiheitblog.wordpress.com/2009/04/26/netzsperren-und-wo-das-problem-liegt/
Gutes Videointerview auf 3SAT: http://blog.zdf.de/3sat.neues/2009/04/interview-mit-johnny-haeusler.html
Session auf dem Politcamp09: http://make.tv/politcamp2009/show/21414
>>> ZUR PETITION<- (LINK!)
Der Schwammkopf sammelt Beiträge, Bilder und Videos von anderen Blogs und Seiten. Er schreibt keine eigenen Texte. Sollte einmal eine Quellenangabe fehlen oder fehlerhaft sein, bitte eine E-Mail an webmaster (at) deinfreierplatz (punkt) de

Detaillierte Informationen:
http://www.ak-zensur.de/
Zeit ONLINE Artikel:
http://www.zeit.de/online/2009/19/internetsperre-datenschutz-gesetz
Und noch mehr:
http://www.heise.de/ct/Die-Argumente-fuer-Kinderporno-Sperren-laufen-ins-Leere–/artikel/135867
http://www.heise.de/newsticker/Kinderporno-Sperren-An-Populismus-kaum-zu-ueberbieten–/meldung/137193
http://www.sueddeutsche.de/computer/825/465416/text/
Kann man online unterzeichnen oder gehts nur old school?
Einfach auf “ZUR PETITION” klicken
Musst dich einmal beim Bundestag anmelden, geht aber fix. Außerdem kannst du dann auch dafür stimmen das Osterfeuer verboten werden - wegen dem CO2-Ausstoß (Menschen gibts Oo).
[...] Pantoffelpunk, Sichelputzer, Stylespion, Generation Zweinull, Volkszertreter, Blogreporterin, Freddy, Fudder, Piratenpartei und einige [...]
Derzeit: 39694 Unterzeichner
guter Spiegel Artikel (mit lächerlich plumper Umfrage):
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,623125,00.html
Die Petition war erfolgreich!
Guttenberg:
“Ich finde es unerträglich das es über 50000 Leute gibt, die dagegen kämpfen den Zugang zu Kinderpornos
zu erschweren”
Jetzt geht’s aber los!
SPD setzt öffentliche Anhörung zur
Kinderpornografie-Sperrung im Internet durch
Anlässlich des heutigen Beschlusses im Wirtschaftsausschuss des
Deutschen Bundestages, am 27. Mai 2009 eine öffentliche Anhörung
zum Gesetzesentwurf zur Bekämpfung der Kinderpornografie in Kommunikationsnetzen
durchzuführen, erklären der stellvertretende wirtschaftspolitische
Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Martin Dörmann
und die Sprecherin der Arbeitsgruppe für Kultur und Medien Monika
Griefahn:
Wir haben uns als SPD-Bundestagsfraktion mit unserer Forderung nach
einer öffentlichen Anhörung zum Kinderpornografiebekämpfungsgesetz
durchgesetzt.
Der Gesetzentwurf wirft zahlreiche inhaltliche und rechtliche Fragen auf,
die wir in einem transparenten parlamentarischen Verfahren erörtern
müssen. Damit können wir auch die in Teilen der Internet-Community
aufgeworfenen Kritikpunkte, die ihren Ausdruck in einer stark beachteten
E-Petition gefunden haben, angemessen einbeziehen und erörtern.
Die SPD-Bundestagsfraktion wirbt dafür, sowohl das Thema Kinderpornografie
als auch das freie Internet mit der gebotenen Sensibilität zu behandeln.
Der wichtige Kampf gegen Kinderpornografie im Internet und
die Rechte der Internet-Nutzer müssen sich nicht ausschließen.
Im weiteren Gesetzgebungsverfahren werden wir insbesondere prüfen,
an welchen Stellen der Gesetzentwurf in datenschutzrechtlicher und
verfahrensrechtlicher Hinsicht verbessert werden kann.
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